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Dr. Ursula Lengauer

Abstand halten

Lengauer Ursula am 17.11.2006
Fr 17
Nov
Wußten Sie, dass die Denkfähigkeit des Indiviuums sich umso mehr einschränkt, je mehr Menschen den engsten Raum mit uns teilen? In der U-Bahn, auf Partys, im Gedränge, im Stadion? Ist also was dran, dass die Masse dumm sei, wie Gustave LeBon vor ca. 110 Jahren postulierte?

Ein interessanter Aspekt, das mit dem Verlangen nach Distanz der Denkfähigkeit wegen, finde ich. Daraus ließe sich ja z.B. erklären, warum die Leute lieber im Auto im Stau stehen, als ruckzuck mit dem Zug oder der U-Bahn von A nach B zu gelangen: Unser persönlicher Freiraum, die soziale Wohlfühlzone, in der alle Systeme als maximal funktionstüchtig empfunden werden, verlangt einen freien Raum von mindestens 120 bis 220 cm Abstand rund um uns - diese Zone schwankt allerdings: Amerikaner etwa brauchen mehr Freiraum als Europäer.

Wenn wir also nicht so gern mitten im vorweihnachtlichen Massenansturm unsere Geschenke besorgen, haben wir vielleicht begründete Angst, dass unsere kognitive Einschränkung im Gedränge uns nicht nur die Hälfte vergessen läßt, sondern uns auch zu unklugen Käufen verleitet.
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