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Dr. Ursula Lengauer

Networking

Lengauer Ursula am 21.9.2008
So 21
Sep
Wir sollen netzwerken. Das fördert die Karriere und das Vorwärtskommen allgemein. Frauen sollen hier aufholen. Diese Idee hat sich mittlerweilen allgemein durchgesetzt, und zwar in einem Ausmaß, dass wir schon wieder überlegen müssen, wann wir eigentlich noch Zeit zum Arbeiten finden sollen zwischen all den Netzwerk-Meetings.

Was Networking alles bedeuten kann und warum Networking mit Maß und Ziel uns weiterbringt, das sehen sich Frauen aus Forschung und Technologie beim w-fFORTE Workshop am 23. Oktober mit mir an. Anmeldung ab Ende September hier.

Interessantes und Pointiertes zum Networking und Frauenkarrieren in der Wissenschaft lesen wir immer wieder in IFKnow, in der jetzigen Nummer 02/2008 z.B. von Barbara Wurm, die klare Worte zu 'Wissenschaft als Netzwerkkultur' findet.
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Fußball spielen

Lengauer Ursula am 15.12.2007
Sa 15
Dez
Beim Workshop am 12. 12. ist mir an der begeisterten Reaktion einer ganzen Gruppe von Frauen zum ersten Mal klar geworden, dass einer meiner üblichen Tipps, die ich im Einzelcoaching für Frauenkarrieren einsetze, offenbar mehrheitsfähig ist. Also dann, ins Netz damit:Gehen wir davon aus, dass das Organisations- und Wirtschaftsleben nach wie vor nach 'männlichen' Regeln funktioniert. (Es dauert eben, bis Supertanker auf Lenkmanöver reagieren.) Es macht daher Sinn, wenn Frauen sich die jetzt herrschenden Regeln anssehen. Es ist wie das Lernen einer Fremdsprache, damit wir uns in fremden Ländern leichter zurechtfinden. Je mehr Einfluss wir gewinnen - also je schneller Frauen Chefinnen werden -, desto eher können wir die Regeln in unserem Einflussbereich unseren Bedürfnissen anpassen.Ich finde, die Welt der Karriere funktioniert derzeit wie Fußball. Ein paar Grundregeln aus dem Fußball sind für Frauenkarrieren äußerst förderlich. Vor allem, weil Frauen immer fair sein wollen, schaden sie sich nämlich enorm auf dem Spielfeld des Arbeitslebens. Um in der Fußballmetapher zu bleiben: Frauen halten sich brav an die Regeln. Dann sind sie bestürzt und gekränkt, dass sie gefoult werden. In neun von zehn Fällen zieht die gefoulte Frau sich zurück und leckt ungesehen ihre Wunden. Und schon ist sie im Karriere-Abseits.Wenn wir aber mal beim Fußball zusehen, - wozu wir ab Juni bei der EM allerorten verstärkt Gelegenheit haben werden -, erkennen wir, dass wir uns, wenn wir gefoult werden, ächzend und dramatisch auf dem Spielfeld wälzen müssen. Am besten so dramatisch, dass der Schiedsrichter herbeiläuft und die Gelbe Karte zückt. (Jedenfalls aber merkbar, denn das Foul an uns bringt ja unserer Mannschaft einen Freistoß aufs gegnerische Tor.) Dann stehen wir auf, und spielen - vielleicht nach kurzer Verarztung - ohne Groll (!!!) weiter. Und: sinnvoller Weise begehen wir auch selber das eine oder andere Foul, schließlich braucht es zwei Gelbe Karten, bevor ein Spieler die Rote Karte sieht. ...
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Gratis Workshops

Lengauer Ursula am 26.11.2007
Mo 26
Nov
'Was bringt frau weiter?' fragen wir uns am 12. Dezember in Wien. Im Rahmen dieser spannenden Veranstaltung der Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57) und der FH Campus Wien gibt es einige Nachmittagsworkshops zu spannenden Genderkompetenz-Themen. Die Anmeldungsformulare und Veranstaltungsprogramm kann frau sich hier runterladen.

Mein Workshop heißt 'Männer werden Chefs - Frauen machen die Arbeit?' Genaueres dazu hier.
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Geschenke finden

Lengauer Ursula am 16.11.2007
Fr 16
Nov
Endlich brauchen wir gar nicht mehr nachzudenken, was wir schenken sollen. Heuer zum Weihnachtsfest nimmt uns diese Mühsal, die uns oft genug gegen unsere Lieben aufbringt, eine wunderbare Maschine ab.

Wir geben ein paar Einschätzungen über die zu beschenkende Person per Mausklick ab in einem Typen-Test und schon gibt uns die Maschine mit dem Untertitel 'Der Trendprodukt-Typberater' bekannt, mit welchem Geschenketyp wir es bei der bewußten Person zu tun haben. Und darüber hinaus macht uns die nette Maschine auch noch die passenden Geschenkvorschläge, die wir dann - ebenso per Mausklick - bestellen können.

Ist doch wirklich guter Service, nicht wahr? Und weil die Leute von der ZIA (Zentrale Intelligenz Agentur) die Maschine erfunden haben, ist sowohl der Test als auch dessen Auswertung ein großes erheiterndes Vergnügen.

Also los zum Shoposkop!

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Diskret neugierig

Lengauer Ursula am 20.5.2007
So 20
Mai
Neugierig sein ist einerseits eine Tugend derer, die geistig rege und wach sind - und es dann üblicherweise bis ins hohe Alter bleiben. Wenn wir aber zu öffentlich neugierig sind, indiskret also, dann ist Neugierigsein ein echter Fauxpas.

Nun aber können wir hemmungslos diskret neugierig sein, vor allem, wenn wir wissen wollen, ob unsere Nachbarn (vorerst nur die in Österreichs Städten) vielleicht einen hübschen Dachgarten haben oder gar ein Swimmingpool hinter ihrer Hecke betreiben.

Möglich macht das ein neuer Routenplaner, der uns Österreich und Teile vom Rest der Welt von oben zeigt. Ganz ohne Runterladen komplizierter Software.

Glücklicherweise handelt es sich um sonnige Standfotos - man muss sich also kaum Sorgen machen wegen der aktiven und passiven Diskretion open air. Soweit sind wir denn doch noch nicht - es wäre Krach am Nachbardach und wir zoomten uns schnell per Routenplaner dort ein und sähen nach, was hinter dem Sonnensegel los ist (kommt aber sicher auch noch).

Wenn Sie also damit liebäugeln, in einer bestimmten Gegend einer österreichischen Hauptstadt ein Dach ausbauen zu wollen, oder wenn Sie wissen wollen, wo innerstädtische Grünräume in Innenhöfen verborgen sind, dann fliegen Sie los. Einzoomen geht auf eine Distanz, die den Leuten auf den Dächern ihre Privatsphäre noch halbwegs garantiert. Ich hab jedenfalls niemanden erkannt auf den befreundeten Terrassen.
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Mood food

Lengauer Ursula am 26.3.2007
Mo 26
Mär
Traurig? Süßigkeiten, Schokolade und Pudding trösten. Einsam? Nudeln und Reis vertreiben den Eindruck von Leere in der Magengrube. Lust auf Sex und kein Liebster zur Hand? Mit Brot und Keksen schwindet das Verlangen. Stress? Ha! Soletti und Salziges schaffen Abhilfe.

Diese Liste bleibt ohne Quellenangabe. Ich habe die Seite irgendwo herausgerissen und siehe, das Magazin verzichtet auf die eigene Namensnennung neben der Seitenzahl. Hm. Die Information scheint trotzdem schlüssig, nach allem, was wir hier schon wissenschaftlich über fette Fische oder Schokolade gehört haben. Eine nicht googlebare amerikanische Therapeutin, Cynthia A. Power, hat diese Zuordungen bei der Berfragung Hunderter KlientInnen herausgefunden, meint das namenlose Blatt.

Was wollen wir nun damit anfangen? Wir könnten uns um unsere 'wahren' Bedürfnisse kümmern, wenn wir merken, dass die obengenannten Lebensmittel im Übermaß auf unsrem Speiseplan erscheinen. Das kann jedenfalls nicht schaden.

Dieser Beitrag ist ein Update zu Fette Fische, X-mas gift III
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Musik hören

Lengauer Ursula am 14.2.2007
Mi 14
Feb
Aus dem Web gibts ja wirklich alles und immer noch so vieles gratis! Z.B. eine Musikmaschine, mit der wir uns die musikalische Begleitung am Computer nach Stimmung, Musikrichtung und Epoche aussuchen können - was mir soeben Boney M mit 'Daddy cool' beschert - natürlich reinste 70's, wie es meiner Generation entspricht - ach, das waren Studienzeiten: ganz ohne Gebühren und mit Jobgarantie für jede.

Es geht - wie ich bemerke - automatisch auf dieser Welle weiter: ABBA mit 'Money, money, money' ertönt. Eingegeben habe ich: 70er, Pop und eher positiv energetisierend. Vermutlich wird mich das demnächst nerven, aber dann geh ich eben auf Classical und eher calmierend.

So basteln wir uns nun also unser eigenes Hitradioprogramm. Wunderbar und sehr praktisch.

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X-mas gift IV

Lengauer Ursula am 19.12.2006
Di 19
Dez
Nun ein Geschenkvorschlag für die Zielgruppe der Last-Minute-Mail-SchreiberInnen:

Anstatt abgedroschener e-cards, die Lärm machen, könnten Sie heuer Ihre Wortbotschaften mithilfe dieser interessanten Site zusammenbasteln. Buchstaben, die Millionen User von flickr.com auf aller Welt fotografisch aufgenommen haben, hat der Betreiber der Site, ein Mensch namens Kastner, zum netten Programm 'Spell with flickr' verarbeitet. Um Ihre Kreation zu versenden, müssen Sie die Seite versenden. Seien Sie beruhigt - wenn die Empfänger das mail öffnen, setzt sich die Botschaft automatisch aus neuen Buchstaben zusammen und Ihre liebevolle Wahl war das Geschenk, von dem nur Sie was wissen.

Denen, die an hohen Festen Botschaften aus höherer Warte senden wollen, sei geoGreeting! von google ans Herz gelegt. Hier basteln Sie aus Satellitensicht mit Buchstaben, die aus den Grundrissen bzw. Dachlandschaften irdischer Behausungen gebildet werden. Dadurch wird deutlich, dass zu viele rechte Winkel das Bauwesen beherrschen. Die Botschaften wirken alle recht eckig. Aber das Einzoomen auf die ganze Welt - naja, vorwiegend auf die USA - ist doch irgendwie toll, nicht wahr?

Hier meine Botschaft auch für die Zielgruppe der Linkmuffel: das beste zum fest von u
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Wilde Jagd

Lengauer Ursula am 17.12.2006
So 17
Dez
Für die meisten von uns ist die Vorweihnachtszeit ein wenig besinnlicher Zeitraum, Stress aller Orten - und sei es nur der Stress von Weihnachtsfeiern und Geschenkekaufen. Weihnachtstrubel eben. Dabei geht es mit der Wilden Jagd ja erst zu Winterbeginn am 21. Dezember so richtig los. Dann - so haben es jedenfalls wir Kinder aus dem Alpenraum von den Sagen gelernt - brüllen und jammern die Geister und Dämonen mit den Winterstürmen einher und versetzen uns in der dunkelsten Zeit in Angst und Schrecken. Dagegen haben wir uns natürlich - noch vor der Schokolade - etwas einfallen lassen: Haus und Hof ausräuchern, damit die Geister am Bleiben kein Gefallen finden. Und zwar in den Rauhnächten zwischen ungefähr Weihnachten und Dreikönigstag.Allerhand kann man angeblich in diesen zwölf (?) Nächten, was sonst nicht so leicht ist (Tiere verstehen, in die Zukunft blicken, mit den Toten reden etc.). Dazu will ich keiner raten*. Aber die Zeit zwischen den Jahren für Bilanz und Ausblick nützen, empfiehlt sich allemal. Z.B. können wir - jede/r ganz für sich - in den zwölf Rauhnächten nach einander je einen Monat des vergangenen Jahres Revue passieren lassen. Wir können uns überlegen, was gut gelaufen ist, was wir im Neuen Jahr genau so wieder und was wir anders machen wollen. Wenn Sie das wirklich tun wollen, nehmen Sie ein Papier und machen Sie sich Notizen. Es kann ein Heft oder einfach ein Zettel sein oder ein Weihnachtspapier, auf dessen unbedruckte Innenseite Sie schreiben. Kennzeichnen Sie das Endprodukt Ihrer Bilanz mit den Ziffern der Jahreswende und heben Sie es auf. Nächstes Jahr können Sie dann nachsehen, was Sie so vorhatten und wie dieses Vorhaben ihr Jahr mitbestimmt hat. * Bleigießen in der Silvesternacht ist andererseits doch sehr schön, nicht wahr?
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Münze werfen

Lengauer Ursula am 4.12.2006
Mo 4
Dez
Entscheiden kann ganz schön kompliziert sein. Je größer der Laden, desto komplexer die Angelegenheit. Das können wir hier nachlesen.

Es kann aber auch ganz einfach gehen: Münze werfen.

Sie finden das leichtfertig? Nicht, wenn Sie wissen, worauf Sie dabei wirklich achten müssen. Sie dürfen nämlich nicht blind dem Schicksal folgen, das Ihnen Kopf oder Zahl beschert, sondern Sie müssen darauf achten, was in dem Moment, wo die Münze - und damit scheinbar die Entscheidung - fällt, in Ihnen vorgeht.

Z.B. Sie wollen wissen, ob Sie lieber Hans oder Franz nehmen sollen? Werfen Sie die Münze, nachdem Sie vorher eine Zuordnung getroffen haben. Die Münze fällt. Es ist Franz. Bleierne Müdigkeit überkommt Sie, Enttäuschung macht sich breit, 'Hans!!' ruft Ihr Herz.

Nun? Klare Entscheidung, die Münze ist für Franz - Sie und Ihr Herz sind aber offenbar für Hans. Und das wissen Sie jetzt. Das heißt, Sie können Ihre Entscheidung aufgrund der lebendigen Wahrnehmung Ihrer Gefühle treffen. Selbständig und vernünftig. Ist doch ganz einfach, nicht?

Falls Sie einen Konzern lenken und daher noch einige andere vernünftige Entscheidungsmethoden lernen wollen, melden Sie sich an für das Seminar 'Professionelles Entscheidungsmanagement' bei dieser Kollegin.
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