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Dr. Ursula Lengauer

Viele Jahre später

Lengauer Ursula am 13.12.2014
Sa 13
Dez
Wer hätte das gedacht? Mein letzter Eintrag ist von 2008! Fast schon sieben Jahre. Dieses Zeitmaß scheint irgendwie in unserem genetischen Code eingraviert zu sein. Tatsächlich finden sich in vielen Lebensläufen solche (zirka) 7-Jahres-Zyklen. Googeln Sie das lieber nicht, Sie kommen da in eine Mischung von Wirtschaftszyklen und Anthroposophie, die wir nicht genauer untersuchen wollen.

Anyhow, es ist Vorweihnachtszeit und ich habe im Radio gehört, dass mein x-mas-Lieblingssong heuer wieder mal Nummer 1 auf den All-time-Favorits geschafft hat. Nachzuhören hier: http://youtu.be/uey6VktC5ms

Mein Driving Home for X-mas bezieht sich neuerdings nicht mehr nur auf den Besuch im Linzer Elternhaus. Nein, seit Oktober habe ich einen zweiten Standort in der alten Heimat Oberösterreich eröffnet, direkt am Traunsee in Gmunden. Ich bin gespannt, wie sich meine Praxis dort entwickeln wird. Sollten Sie mal Lust auf ein Coaching in malerischer Umgebung haben, lassen Sie's mich wissen!
In eigener Sache   Permalink

Neuer Blog

Lengauer Ursula am 14.10.2008
Di 14
Okt
Seit kurzem gibt es den Blog For Women in Science, als Filiale von scienceblogs.de. Immer wieder vorbeischauen und vielleicht auch mal was beitragen.
Ja bitte   Permalink

Networking

Lengauer Ursula am 21.9.2008
So 21
Sep
Wir sollen netzwerken. Das fördert die Karriere und das Vorwärtskommen allgemein. Frauen sollen hier aufholen. Diese Idee hat sich mittlerweilen allgemein durchgesetzt, und zwar in einem Ausmaß, dass wir schon wieder überlegen müssen, wann wir eigentlich noch Zeit zum Arbeiten finden sollen zwischen all den Netzwerk-Meetings.

Was Networking alles bedeuten kann und warum Networking mit Maß und Ziel uns weiterbringt, das sehen sich Frauen aus Forschung und Technologie beim w-fFORTE Workshop am 23. Oktober mit mir an. Anmeldung ab Ende September hier.

Interessantes und Pointiertes zum Networking und Frauenkarrieren in der Wissenschaft lesen wir immer wieder in IFKnow, in der jetzigen Nummer 02/2008 z.B. von Barbara Wurm, die klare Worte zu 'Wissenschaft als Netzwerkkultur' findet.
Praktisch   Permalink

Medienfrauen

Lengauer Ursula am 15.9.2008
Mo 15
Sep
Am 9. und 10. Oktober findet in Wien der 10. Österreichische Journalistinnenkongress im Haus der Industrie statt. Ein Besuch um günstige 48 Euro ist für alle Frauen von Nutzen, die sich für eine Karriere im Medienbereich interessieren. Zum Programm gibt es hier ausführlichere Infos.

Der Workshopblock am Freitag, 10. Oktober ab 10 heißt 'Tipps für Ein- und Umsteigerinnen'. Es gibt Kurzworkshops zum Thema die von fünf Spezialistinnen für Frauenkarrieren, u.a. von mir, geleitet werden.

Anmeldung über die Homepage www.medienfrauen.net
Ja bitte   Permalink

Big Bang Rap

Lengauer Ursula am 8.9.2008
Mo 8
Sep
So, jetzt hier ein Beispiel für ultrakurzweilige Wissenschaftskommunikation! Der Countdown läuft ja bald.

Dies ist ein Update zu Jetzt aber
Alltagsfreuden   Permalink

Jetzt aber

Lengauer Ursula am 3.9.2008
Mi 3
Sep
Nun ist es endlich soweit, der Urknall wird geprobt. Darüber haben wir uns ja schon vor Zeiten hier so unsere Gedanken gemacht.
Alltagsfreuden   Permalink

Berufsbild

Lengauer Ursula am 9.5.2008
Fr 9
Mai
'Wissenschaftler, wie ich sie kenne, sind nette Menschen. Sie hören höflich zu, wenn jemand ihrer Meinung nach unsinnigen Quatsch erzählt, trinken ein Glas Wein mit demjenigen, fahren nach Hause und schreiben aus Spass eine elaborierte Replik mit Tausenden von Fussnoten. Wissenschaftler erledigen ihre Arbeit aus Spass, was nur funktioniert, wenn man besessen ist. Niemand kann mehrere Jahrzehnte seines Lebens damit verbringen, ein paar Lichtpunkte möglichst genau kennenzulernen, wenn er nicht besessen davon ist. Das Problem dabei: Wer von seinem Beruf besessen ist, kann ihn nicht so einfach wechseln. Man kann seinen Gegnern nur aus dem Weg gehen, indem man irgendwann stirbt.'

Soviel zur Gestaltung von Karriere und Work-life-balance in der Wissenschaft. Diese sehr geglückte Beschreibung des Berufsstands 'WissenschafterIn' liefert uns der Astronom Aleks Scholz in der Lesemaschine, wo er sich Monat um Monat durch das Buch 'The Road to Reality' seines Idols Roger Penrose kämpft/e. Wir erfahren dabei einiges über das Universum und über die Verfasstheit eines begeisterten Wissenschafters, der gut und gerne schreibt.
Filme Bücher Tafelfreuden   Permalink

Leerer Wahn

Lengauer Ursula am 3.2.2008
So 3
Feb
Nützte uns alles nix, ist das Fazit, das Sibylle Hamann und Eva Linsinger in ihrem Weißbuch Frauen/Schwarzbuch Männer ziehen. Für Eilige in der Coverstory des Profil (Nr. 6) diese Woche nachzulesen:

Mehr lernen, schneller studieren, Studium abschließen, sich karrieremäßig voll einsetzen, das ist es, was Frauen mittlerweilen tun. Dessen ungeachtet sinkt die Frauenquote in Österreichs Führungsetagen schon wieder unter 30 %, an den Unis gibt es nur 13 % Professorinnen, und praktisch alle Frauen verdienen mindestens 20 Prozent weniger als jeder vergleichbare Mann.

Die Studie der beiden Profil-Autorinnen geht diesen Phänomenen sehr grundlegend nach und fördert zutage, was wir 'alten' Feministinnen seit Jahr und Tag vor uns hin reden: die Strukturen haben sich de facto wenig verändert, die Diskriminierung von Frauen erfolgt bewußt und unbewußt - und nicht nur durch Männer. Frauen vergeht die Lust, sich in Organisationen nach oben durchzukämpfen, opting out ist die Folge. Quote ist tabu, auch für die meisten Frauen - was ich persönlich nicht verstehe. Oben bleibt der Raum für Männer, egal wie (wenig) toll sie sind.

Dafür steigt seit Jahren der Anteil der Frauen unter den Selbständigen rasant. Sie sind meist erfolgreich, aber, soweit ich es sehe: sie verlangen weniger Geld und erbringen mehr Leistung... auch auf eigene Rechnung.

Nein danke   Permalink

And again

Lengauer Ursula am 23.12.2007
So 23
Dez
Schöne Tage! Same Procedure as Every Year.
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Fußball spielen

Lengauer Ursula am 15.12.2007
Sa 15
Dez
Beim Workshop am 12. 12. ist mir an der begeisterten Reaktion einer ganzen Gruppe von Frauen zum ersten Mal klar geworden, dass einer meiner üblichen Tipps, die ich im Einzelcoaching für Frauenkarrieren einsetze, offenbar mehrheitsfähig ist. Also dann, ins Netz damit:Gehen wir davon aus, dass das Organisations- und Wirtschaftsleben nach wie vor nach 'männlichen' Regeln funktioniert. (Es dauert eben, bis Supertanker auf Lenkmanöver reagieren.) Es macht daher Sinn, wenn Frauen sich die jetzt herrschenden Regeln anssehen. Es ist wie das Lernen einer Fremdsprache, damit wir uns in fremden Ländern leichter zurechtfinden. Je mehr Einfluss wir gewinnen - also je schneller Frauen Chefinnen werden -, desto eher können wir die Regeln in unserem Einflussbereich unseren Bedürfnissen anpassen.Ich finde, die Welt der Karriere funktioniert derzeit wie Fußball. Ein paar Grundregeln aus dem Fußball sind für Frauenkarrieren äußerst förderlich. Vor allem, weil Frauen immer fair sein wollen, schaden sie sich nämlich enorm auf dem Spielfeld des Arbeitslebens. Um in der Fußballmetapher zu bleiben: Frauen halten sich brav an die Regeln. Dann sind sie bestürzt und gekränkt, dass sie gefoult werden. In neun von zehn Fällen zieht die gefoulte Frau sich zurück und leckt ungesehen ihre Wunden. Und schon ist sie im Karriere-Abseits.Wenn wir aber mal beim Fußball zusehen, - wozu wir ab Juni bei der EM allerorten verstärkt Gelegenheit haben werden -, erkennen wir, dass wir uns, wenn wir gefoult werden, ächzend und dramatisch auf dem Spielfeld wälzen müssen. Am besten so dramatisch, dass der Schiedsrichter herbeiläuft und die Gelbe Karte zückt. (Jedenfalls aber merkbar, denn das Foul an uns bringt ja unserer Mannschaft einen Freistoß aufs gegnerische Tor.) Dann stehen wir auf, und spielen - vielleicht nach kurzer Verarztung - ohne Groll (!!!) weiter. Und: sinnvoller Weise begehen wir auch selber das eine oder andere Foul, schließlich braucht es zwei Gelbe Karten, bevor ein Spieler die Rote Karte sieht. ...
Praktisch   Permalink

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