ExpertInnenKroemer Jürgen




Detail-Infos zu Mag. Jürgen Kroemer

Kontakt:
1080 Wien, Josefstädter Straße 43-45/2/5Karte
Tel & Fax: (01) 405 28 53Tel & Fax: (01) 405 28 53
Mobil: 0664 - 375 10 52Mobil: 0664 - 375 10 52

Internet:
Alter:
60 Jahre

Thematische
Arbeitsschwerpunkte:
Angst - Panikattacken
Arbeit und Beruf
Beziehung - Partnerschaft - Ehe
Burnout / Burnout-Vorbeugung
Depression
Familie (und Stief-Familie)
Kinder und Jugendliche (allgemein)
Krise / Krisenintervention
Männer-Themen
Psychosomatik
Schlafstörungen
Selbsterfahrung
Sexueller Missbrauch
Sucht
Trauma / Belastungsstörungen

Methodische
Arbeitsschwerpunkte:
Focusing
Klienten-/ Person(en)zentrierter Ansatz

Settings:
Einzelberatung
Einzeltherapie
Aufstellungsarbeit
Familienaufstellung
Online-Beratung (Chat/Skype)
Telefonische Beratung

Zielgruppen:
Jugendliche
Junge Erwachsene (18 - 29 Jahre)
Erwachsene
Ältere Menschen

Zusatzbezeichnungen:
Personzentrierte Psychotherapie



Freie Plätze und Termine von Mag. Jürgen Kroemer

Dienstleistung Kapazitäten frei Anmerkung
Beratung
Termin nach Vereinbarung
Freie Plätze Termin nach Vereinbarung
Psychotherapie
Termin nach Vereinbarung
Freie Plätze Termin nach Vereinbarung
Psychotherapie mit Krankenkassen-Zuschuss
(Teilrefundierung)

Termin nach Vereinbarung
Freie Plätze Termin nach Vereinbarung
Selbsterfahrung für das psychotherapeutische Propädeutikum Freie Plätze



Bilder-Galerie von Mag. Jürgen Kroemer



Downloads von Mag. Jürgen Kroemer

Info für KlientInnen
Allgemeine Informationen zum BEginn einer Psychotherapie: Aufklärung, Diagnose, Vereinbarungen ....
78,8 KB
Kostenzuschuss
Leitfaden für die teilweise Rückerstattung der Kosten von Psychotherapie
79,7 KB
Praxis - Folder
Info über mich und meine Methode
2378,8 KB


Interview von Mag. Jürgen Kroemer

F: Welche KlientInnen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?

Ich biete für jede/n KlientIn eine vertrauensvolle, geschützte Atmosphäre, meine ganze menschliche Zuwendung und die volle Kraft meiner Kompetenz.
Die ernsthafte Behandlung sogenannter Alltagsprobleme - der Schwierigkeiten in Beziehung, Familie, Beruf - liegt mir besonders am Herzen. Leider werden diese viel zu oft übergangen oder unterdrückt und führen in Folge zu ernsthaften Störungen oder körperlichen Beschwerden.


F: Welche KlientInnen sollten eher NICHT zu Ihnen in Psychotherapie kommen?

KlientInnen, die ein anderes, evtl. stationäres Setting benötigen (z.B. bei einer akuten Drogenproblematik) oder KlientInnen, die notwendige medizinische Hilfe nicht annehmen, werde ich nicht in Einzeltherapie behandeln.

F: Wie kamen Sie zur Psychotherapie?

Ich habe 20 Jahre als Musiker gelebt und gearbeitet.
Dabei habe mich immer schon mit dem Erleben und den Empfindungen der Menschen beschäftigt. Zu verstehen, was die Menschen empfunden haben könnten, die zum ersten Mal Beethovens Neunte hörten, hat mich bald mehr interessiert, als die Noten zu analysieren. Ebenso ging es mir mit meinen Studenten und Kollegen. Die Dynamik einer Gruppe oder Unterstützung für einen Einzelnen war mir oft näher, als Stoff und Werk. Irgendwann war mir klar, dass diese Art zu denken eine therapeutische ist.


F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Mit 40 Jahren habe ich die Chance genutzt, noch einmal etwas Neues zu beginnen, einen Beruf zu ergreifen, der ganz meinen Fähigkeiten und Bedürfnissen entspricht Meine Herkunft aus dem künstlerischen Feld bietet mir gute Vorbedingungen, insbesondere Sensibilität und Kreativität.

F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Ein Psychotherapeut braucht vor allem viel Einfühlungsvermögen und eine ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstreflexion. Auch sollte er offen, wissbegierig und flexibel genug sein, um eigene Positionen zu hinterfragen und beständig weiterzuentwickeln.

F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Ich sehe gerade in den sogenannten 'Alltagsproblemen' das wichtigste Arbeitsfeld für Therapie. Wir alle sollten Probleme in Beziehung, Familie oder Beruf ernst nehmen und ihnen nötigenfalls mit professioneller Hilfe begegnen, noch BEVOR daraus psychische oder körperliche Erkrankungen werden.

F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Beruflicher Erfolg ist in der Therapie schwer messbar. Ein voller Terminkalender hat etwas mit Erfolg zu tun. Wenn mich zufriedene KlientInnen weiterempfehlen, ist das ein schöner Erfolg, wenn sie es nicht tun, heißt das aber nicht, dass ich keinen Erfolg hatte.
Ich habe zumindest einen Menschen vor schwerem körperlichen Schaden bewahrt, vielleicht ihm sogar das Leben gerettet, das ist für mich ein sehr großer Erfolg.


F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

Ich halte Mundpropagande und persönliche Empfehlung für die beste Werbung im Gesundheitsbereich. Die Weitergabe persönlicher positiver Erfahrung spricht Menschen an und schafft Vertrauen.

F: Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Ich ziehe selbstverständlich bei Bedarf andere ProfessionistInnen z.B. ÄrztInnen hinzu oder organisiere - z.B. bei Jugendlichen - ein individuelles Helfersystem.
Außerdem pflege ich den professionellen Austausch mit KollegInnen in der Supervision und Intervision.


F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Nein

F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Therapie ist ein Beruf, in dem man ständig am Weg ist, so ist mein inneres Ziel, den Weg beständig weiterzugehen. Mein äußeres Ziel ist, als jemand bekannt zu sein, dessen Arbeit hilfreich ist.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

Glück ist einfach ein wunderschönes Gefühl. Wenn ich glücklich bin, möchte ich es genießen und nicht nachdenken was es ist.

F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Friede für die Welt, förderliche zwischenmenschliche Beziehungen und ein gesundes Seelenleben.

F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Ich höre auf meine innere Stimme

Fach-Interview von Mag. Jürgen Kroemer

F: Was ist Klientenzentrierte Psychotherapie?

In den 40er Jahren hat der Amerikaner Carl Rogers (1902 - 1987) mit seiner 'Nicht direktiven Beratung' einen radikalen Paradigmenwechsel in Beratung und Therapie vollzogen. Nicht Methoden und Techniken bewirken Veränderung, sondern die Qualität der Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn.
Wenn diese Beziehung von bestimmten Bedingungen geprägt ist, dann ist mit einer positiven Veränderung zu rechnen. C. Rogers hat dafür 6 'notwendige und hinreichende Bedingungen' formuliert, drei davon auf Seiten des Beraters/Therapeuten:
Bedingungslose positive Beachtung: Der Therapeut bringt dem Klienten bedingungslose positive Beachtung entgegen. Das heißt, er schätzt die Person, ungeachtet der verschiedenen Bewertungen, die er ihrem Verhalten gegenüber möglicherweise hat.
Empathie: Empathisch zu sein, heißt für den Therapeuten, die Empfindungen und Wahrnehmungen des Klienten so nachvollziehen zu können, als ob es seine eigenen wären. Dabei ist es wichtig, die Position des 'als ob' zu wahren, denn ein Zustand der Identifikation wäre nicht hilfreich.
Echtheit – Kongruenz: Der Therapeut ist in der Beziehung zum Klienten kongruent, d.h. er ist sich all seiner Sinneseindrücke, Gedanken und Gefühle voll bewusst. All seine Erfahrungen – gegenwärtige wie vergangene – stehen ihm zur Verfügung. In der Beziehung zum Klienten ist er frei von Abwehrmechanismen.


F: Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Therapie?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Trennlinie zwischen Beratung und Therapie zu ziehen:
Die rein formale, rechtliche ist: sobald eine 'krankheitswertige Störung' vorliegt, ist es Therapie und ein Berater muss (und das möchte ich betonen) in diesem Fall an einen Psychotherapeuten weiter verweisen. Die Kriterien dafür sind im ICD 10 festgelegt, Sie können hier online nachlesen:

http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlgm2004/fr-icd.htm

Andere Unterscheidungen sind:
Beratung ist eher zielgerichtet, lösungsorientiert, versucht konkrete äußere Veränderungen hervorzubringen (zb zu lernen einen Streit zu schlichten). Berater geben Ratschläge, Anweisungen, leiten an, beraten eben. Therapie erreicht Veränderungen eher über eine Änderung der inneren Einstellung: Indem Sie mehr über sich erfahren, selbst-bewusster werden, können Sie Ihre innere Haltung verändern und daraus ergeben sich auch Veränderungen des Verhaltens. Die Grenze ist hier fließend.

Berater sollten nicht aufdeckend arbeiten, also nicht versuchen, Unbewusstes bewusst zu machen, gut verdrängte alte Geschichten aufzudecken, das bleibt dem Therapeuten vorbehalten, der auch geschult ist, damit umzugehen.




Lebenslauf von Mag. Jürgen Kroemer




Mag. Jürgen Kroemer

1973 - 1984Studium der Musik (Instrumental- und Gesangspädagogik, Cembalo) in Graz und Wien
Diplom an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Seither freischaffend tätig als Musiker, Musikpädagoge und Ensembleleiter
1987 - 1988Zivildienst im Strafentlassenenheim "Josefshaus"
1999 - 2002Ergänzungsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Sponsion zum Magister artium

Psychotherapeutisches Propädeutikum an der Lehranstalt für Berufstätige der Erzdiözese Wien

Praktikum bei der Ö-3 Kummernummer. Danach freier Mitarbeiter, u.a. betraut mit der Einschulung neuer Berater
2002 - 2004Ausbildung zum Klientenzentrierten Psychotherapeuten
bei der ÖGWG
2002 - 2006Betreuer und Psychotherapeut in der "Jobfabrik", einer Beschäftigungsinitiative der Volkshilfe für Jugendliche mit Entwicklungsrückständen und Lernschwierigkeiten
2003Diplom Lebens- und Sozialberater (systemisch-konstruktivistischer Ansatz), NLP Master Level
seit 2004Psychotherapeut in freier Praxis
seit 2005Psychotherapeut beim Projekt "Potenzial Jugend", das sich ebenfalls der Integration von psycho-sozial benachteiligten Jugendlichen widmet
seit 2010Koordinator der Ethikkommission der ÖGWG








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