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Lob der Schule: Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern
von Joachim Bauer
Broschiert
Verlag: Hoffmann und Campe
Erscheinungsjahr: 2007
ISBN: 3455500323
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Joachim Bauers Buch macht erstmals deutlich, welche Perspektiven sich für Schüler, Lehrer und Eltern aus aktuellen neurowissenschaftlichen und medizinischen Forschungen ergeben, und es zeigt zugleich, was die Bildungspolitik und die Gesellschaft als Ganzes angesichts dieser Erkenntnisse beachten sollten. (aus dem Klappentext)

Sehr gut zu lesen, auch wenn man ein Nicht-Mediziner ist! Besonders gut getan hat die Wertschätzung des Lehrberufs, die in diesem Buch deutlich wird!
Regina Springer, Dipl. Päd.


Als Antwort auf Mißstände in deutschen Schulen verfasste der ehemalige direktor der Internatsschule SALEM, BUEB, ein Buch mit dem NAmen: LOB DER DISZIPLIN. Das konnte der habilitierte Psychiater BAUER nicht So stehen lassen. Vor jeder Disziplin muss Schule für BAUER Sinn machen, dem Jugendlichen ein Gefühl für Bedeutung der Welt und damit für Bildung zu geben. Dazu braucht es nach BAUER Lehrerinnen und Lehrer, die selbst brennen müssen, um das FEuer in den Kindern und Jugendlichen anzünden zu können. Weiters braucht es ganztägige Strukturen, die aus der Schule wieder einen Ort der Muße /gr. schole-daher Schule machen können. Ein leidenschaftliches Plädoyer für Pädagogik im Sinne von Vorbildwirkung, von Wertevermittlung, von Kooperation zwischen Lehrern, Eltern Schülern. Ein wirklich erfrischender Lesegenuss inmitten der sonst öden technizistischen Schmökern des Konstruktivismus und der postmodernen Pädagogik. Selten, dass ein vom ärztlichen Fach kommender Fachmann ganz dezidiert die Wertediskussion in Erziehung und Bildung wieder eröffnet.
Jedoch ist dies gerade deshalb bedeutsam, weil BAUER zeigen kann, dass Suchtphänomene erst dann auftauchen, wenn der Bedeutungs (oder Sinn-)hunger der jungen Menschen nicht gestillt wird. Das heißt: Auch von einer neurobiologischen Grundlage aus werden die Motivations- und Belohnungssysteme über eine Sinnerfahrung stimuliert, während das Herstellen künstlich erzeugter Zustände schon Symptom einer Pathologie ist. Hier ist BAUER völlig ident mit dem Begründer der dritten Wiener Schule der Psychotherapie, Viktor FRANKL.

Sinnerfahrung in der Schule sollte durch lebensnahe Vermittlung des Stoffes, durch Bewegung und Tanz, kurz gesagt durch einen ganzheitlichen Zugang vermittelt werden, der der Einheit von Körper, Seele und Geist im Menschen gerecht werden kann.
Dr. Martin Vogelhuber








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