ExpertInnenNagler Andreas




Detail-Infos zu Dr. med. Andreas Nagler

Kontakt:
1090 Wien, Mosergasse 12/23Karte
Adress-Info: bei U4 Rossauerlände
Telefon: 0676 - 670 2762Telefon: 0676 - 670 2762

Internet:
Alter:
65 Jahre

Thematische
Arbeitsschwerpunkte:
Alter und Altern
Atemstörungen
Atemwegserkrankungen
Begleitung bei Raucher-Entwöhnung
Beratende Berufe
Beziehung - Partnerschaft - Ehe
Burnout / Burnout-Vorbeugung
Entscheidungsfindung
Familie (und Stief-Familie)
Hypochondrie
Management und Führungskräfte
Psychosomatik
Raucherentwöhnung
Selbsterfahrung
Sexualität
Sexueller Missbrauch
Trennung - Scheidung
Work-Life-Balance

Methodische
Arbeitsschwerpunkte:
Klienten-/ Person(en)zentrierter Ansatz
Körperorientierter Ansatz
Psychoanalytischer Ansatz
Systemischer Ansatz
Tiefenpsychologischer Ansatz

Settings:
Einzel
Einzeltherapie
Paartherapie
Familientherapie
Balint-Gruppen
Online-Beratung (Chat/Skype)
Walk & Talk (Beratung/Coaching im Gehen)

Zielgruppen:
Säuglinge
Kleinkinder
Kinder
Jugendliche
Junge Erwachsene (18 - 29 Jahre)
Erwachsene
Ältere Menschen
Hochbetagte

Fremdsprachen:
Deutsch
Englisch
Französisch

Berufsbezeichnungen:
Facharzt für Lungenkrankheiten (Pulmologie)



Freie Plätze und Termine von Dr. med. Andreas Nagler

Dienstleistung Kapazitäten frei Anmerkung
Beratung Freie Plätze
Psychotherapie Freie Plätze
Psychotherapie mit Krankenkassen-Zuschuss
(Teilrefundierung)
Freie Plätze



Bilder-Galerie von Dr. med. Andreas Nagler



Interview von Dr. med. Andreas Nagler

F: Welche KlientInnen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?

Wir alle erzählen uns immer wieder Geschichten: über uns , unser Leben und über Andere.
Ich höre Ihnen gut zu, damit sie mit diesen Geschichten mehr anfangen können.
So können zu anderen, neuen Geschichten werden.

Und das tut gut!


F: Welche KlientInnen sollten eher NICHT zu Ihnen in Psychotherapie kommen?

Die Menschen, die ihre alten Geschichten unbedingt unverändert behalten wollen, sollten wohl besser zu jemand anderen gehen.

F: Wie kamen Sie zur Psychotherapie?

Ich habe meine psychotherapeutische Ausbildung parallel zu meinem Medizinstudium und zu meiner Facharztausbildung gemacht.
Beide Berufe und meine Lebensqualität haben sich dadurch zum Besseren.


F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Mich reizt die Arbeit mit Menschen.
Ich bin oft neugierig auf Menschen, ich mag die die Vielfalt der Problemstellungen und Komplexität der Aufgaben die sich daraus ergibt.


F: Wie kamen Sie zur Medizin? Was waren Ihre Beweggründe für Ihre Berufswahl als Arzt/Ärztin?

Ich möchte durch meine Arbeit für mich und für Andere etwas zum Besseren verändern.

Ich möchte etwas tun, dass einen Unterschied macht.


F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Aufmerksamkeit und Neugier. Behutsamkeit und Mut. Geduld und Beharrlichkeit.

Freude daran, eine Andere, einen Anderen vorsichtig und behutsam immer besser kennen und verstehen zu lernen.

Gut zuhören können und den Anderen ihre Zeit lassen.


F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre medizinischen Arbeitsschwerpunkte /Ihr Fachgebiet entschieden?

In der Lungenheilkunde braucht es die gesamtheitliche Sicht auf den Menschen, da viele Lungenerkrankungen als psychosomatische Erkrankungen verstanden werden. Da in unserem Fach aber auch sehr viel gemessen werden kann, trifft hier evidence based medicine auf psychosomatische Medizin und bietet so einen umfassenden und genauen Blick auf den Menschen, seine Erkrankungen und die Möglichkeiten der Behandlung.

F: Nach welchen Kriterien würden Sie selbst einen Arzt aussuchen?

Mir ist wichtig, dass ich den Eindruck gewinne, dass sich mein Arzt, meine Ärztin sich für mich interessiert und sich auf mich einlassen kann.
Für unerlässlichlich halte ich, dass ich immer wieder genau untersucht werde und dass mir etwaige Befunde genau erklärt und die Konsequenzen ausführlich mit mir besprochen werden.
Ich erwarte mir eine Diskussion verschiedener Behandlungsmöglichkeiten und das gemeinsame Bestimmen des weiteren Vorgehens.
Schließlich erwarte ich mir regelmäßige Kontrollen und immer wieder die Evaluation des Verlaufes meiner Krankheit.


F: Welche Eigenschaften muss Ihrer Meinung nach ein guter Arzt haben?

Ein guter Arzt soll sich auf seine Patienten einlassen können, sich für sie und ihr Wohlergehen interessieren und sich entschlossen dafür einsetzen.

F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Meine Arbeitsschwerpunkte haben sich ganz zwanglos allmählich aus meinem eigenen Leben ergeben.

F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Die Möglichkeit, von dem, was ich gerne mache und gut kann, zu leben und das über mittlerweile viele Jahre.

F: Welche PatientInnen sind bei Ihnen in Ihrer ärztlichen Praxis besonders gut aufgehoben?

Die Menschen, die etwas an ihrem Leben stört, die gerne mit mir gemeinsam über mögliche Veränderungen nachdenken wollen und die meinen über einen Dialog mit mir zu einem neuen, fruchtbareren Blickwinkel finden zu können.

Leute, die sich mit mir wohl fühlen, sind bei mir sicherlich gut aufgehoben.


F: Welche PatientInnen sollten eher NICHT in Ihre ärztliche Praxis kommen?

Die Menschen, die sich mit mir nicht wohl fühlen, sollten besser zu jemand anderen gehen.

F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

Durch dieses Interview.

F: Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Ich arbeite mit vielen Praktischen Ärzten und Ärztinnen, aber auch Fachärztinnen und Fachärzten, sowohl in der freien Praxis aber auch in mehreren Spitälern zusammen.
Mit Psychotherapeutinnenen und Psychotherapeuten bespreche ich regelmäßig im Rahmen von Inter- aber auch Supervisionen einzelne Krankengeschichten und nehme regelmäßig an Fortbildungen und Kongressen teil.


F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Ich halte als Lungenfacharzt immer wieder Vorträge aus meinem Fachgebiet.
Als Lungenfacharzt und Psychotherapeut berate ich einerseits seit vielen Jahren RaucherInnen in meiner Ordination.
Andererseits führe ich Raucherberatung in Gruppen und auch in Firmen durch.
SchließlichIch habe innovative, interaktive Seminare zum Training von Ärzten und Ärztinnen in der Raucherberatung entwickelt und durchgeführt.


F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Ich möchte auch weiterhin versuchen, jeden Tag alle Herausforderungen zu verstehen: die für mich machbaren anzunehmen und die mir nicht möglichen an KollegInnen weiterzuschicken.

In jedem Fall mein Bestes geben.


F: Was bedeutet für Sie Glück?

Warum stellen Sie mir gerade jetzt diese Frage?

Was geht in Ihnen vor, wenn ich Ihnen diese Frage höflich, aber bestimmt, zurückgebe?

Wie geht es Ihnen jetzt?


F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Ich würde sie fragen, warum sie mir gerade jetzt diese Frage stellt.

F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Einen Notizblock, eine Bleistift und einen Radiergummi.

F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Keins zu haben.

F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

Wie geht es Ihnen?

F: ... und wie würden Sie darauf antworten?

Danke. Gut!

Fach-Interview von Dr. med. Andreas Nagler

F: Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Therapie?

Beratung und Therapie finden innerhalb einer Beziehung zwischen zwei Menschen statt.
In beiden Fällen hat eine*r von Beiden ein Problem oder fühlt sich nicht wohl und sucht Unterstützung beim/bei der Anderen.
Der Unterschied zwischen Therapie und Beratung liegt in der Intensität der Beziehung zwischen den Beiden; die Übergänge sind fließend. Vermischungen kommen vor.


F: Was ist der Unterschied zwischen PsychologInnen, PsychotherapeutInnen und FachärztInnen für Psychiatrie?

Diese drei Berufsgruppen behandelt Menschen mit seelischen Erkrankungen, sie haben unterschiedliche Schwerpunkte und Ausbildungswege. Es gibt unter ihnen sachliche Überschneidungen; außerdem gibt es TherapeutInnenen, die zwei oder auch alle drei Ausbildungen absolviert haben.
Vereinfacht lässt sich sagen, dass PsychologInnen Testverfahren einsetzen, um Auffälligkeiten von Personen zu beschreiben und so seelische Krankheiten zu diagnostizieren.
Psychiater stellen Diagnosen seelische Erkrankungen, indem sie ihren Patienten Fragen stellen, und behandeln sie vorwiegend mit Medikamenten.
Psychotherapeuten stellen in ihrer Arbeit mit Menschen die Beziehung zu ihnen in den Vordergrund: ihr Hauptwerkzeug ist das Gespräch und der Versuch eine belastbare und tragfähige Beziehung zu Ihren Patienten etablieren und zu erhalten.

PsychotherapeutInnen werden meist von Vereinen ausgebildet, diese Ausbildung wird vom Gesundheitsministerium anerkannt und in einer Liste eingetragen.
Psychologen, PsychiaterInnen und seltener auch Psychotherapeuten haben eine universitäre Ausbildung; Psychiater haben Medizin studiert und als Spezialisierung das Fach Psychiatrie/ Neurologie gewählt.
PsychologInnen haben Psychologie studiert; manche Psychotherapeuten haben Psychotherapiewissenschaften an einer Privatuniversität studiert.


F: Was ist Coaching?

Coaching ist Beratung/Therapie in beruflicher Hinsicht.
Die beruflichen Fragen stehen im Vordergrund; die Übergänge zu Beratung und Therapie sind naturgemäß fließend; Vermischungen kommen vor.


F: Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Supervision?

Beim Coaching werden berufliche Fragen und Probleme besprochen; in der Supervision sind diese Fragen und Probleme solche der sogenannten helfenden Berufe und beziehen sich auf PatientInnen oder auch KlientInnen.
Viele TherapeutInnen, Psychiater und PsychologInnen, aber auch Ärztinnen und Lehrer, Krankenpfleger und KindergartenpädagogInnen gehen ganz selbstverständlich in eine Supervision, die in Einzelsitzungen oder in einer Gruppe stattfinden kann.
Für viele dieser Berufe ist regelmäßige Supervision ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeit.
Eine Sonderform ist die Intervision, in der sich Menschen aus helfenden Berufen in einer Gruppe gegenseitig gleichberechtigt beraten, ohne das ein Leiter/eine Leiterin bestimmt wurde.


F: Was bedeutet Selbsterfahrung?

Selbsterfahrung ist das Miteinandersein von Menschen mit dem Ziel Andere und so auch sich selbst besser kennen zu lernen.
Meist gibt es da eine Expertin, die die Verantwortung dafür trägt, dass dieses Kennenlernen in einer verträglichen Intensität und ohne große Verletzungen stattfindet. Dies kann in Einzelsitzungen, in Gruppen aber auch in komplexeren Organisationsformen stattfinden.




Lebenslauf von Dr. med. Andreas Nagler




Dr. med. Andreas Nagler

seit 1984Dr. med.
seit 1993In der Liste des Bundesministeriums für Gesundheit eingetragener Psychotherapeut
seit 1994Lungenfacharzt in Mistelbach, Hafnerstrasse 3
Psychotherapeut in Wien
seit 1995Diplom der Österreichischen Ärztekammer für Psychotherapeutische Medizin III
seit 1996Tuberkulosereferat Mistelbach
seit 1999European Certificate for Psychotherapy
seit 2002Abschluss der Systemischen Berater Langzeitgruppe bei Dipl.Ing. Exner und Dr. Königswieser
seit 2010Ordination für Psychotherapie in Wien 1090, Mosergasse 12/23








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