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Es braucht sofort einen geregelten Zugang zur Corona-Schutzimpfung für selbstständige Ergotherapeut*innen

Wien (OTS) - 20.01.2021 - Während in der ZIB 2 gestern Daten einer Krankenkasse aus Deutschland präsentiert wurden, die aufzeigen, dass Ergotherapeut*innen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, an Corona zu erkranken, wird die Berufsgruppe der Ergotherapie in Österreich bei der Priorisierung weiterhin zu wenig berücksichtigt. Bis heute liegen dem Berufsverband der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten keine konkreten Informationen darüber vor, in welcher Gruppe die freiberuflichen Ergotherapeut*innen in den bundeslandspezifischen Impfstrategien gereiht sind. Ergotherapie Austria fordert eine unmittelbare Reihung von Ergotherapeut*innen und eine transparente Kommunikation der Organisation.

Das wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat in einer ausführlichen Pressemitteilung im Dezember 2020 die Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten der AOK-Mitglieder (deutsche Krankenkasse) von März bis Oktober 2020 präsentiert. Die Ergebnisse beziehen sich auf die „Arbeitsunfähigkeitsmeldungen der AOK-versicherten Beschäftigten, die im WIdO bis zum 27. November 2020 vorlagen. Krankschreibungen mit den dokumentierten Diagnosen für Covid-19 mit Nachweis des SARS-CoV-2-Virus (ICD-10 GM: U07.1!) sowie für den klinischen Covid-19-Verdacht ohne Virusnachweis (ICD-10 GM: U07.2!)“. Die Berufsgruppe der Ergotherapie gehört zu den zehn Berufsgruppen mit den höchsten Fehlzeiten im Zusammenhang mit Covid-19 und zwar an dritter Stelle, nach den Berufen in der Kinderbetreuung und -erziehung und den Medizinischen Fachangestellten (ohne Spezialisierung).

Ergotherapeut*innen arbeiten unmittelbar am und mit dem Menschen. Aufgrund der Behandlungsdauer von durchschnittlich 60 Minuten sowohl im pädiatrischen Umfeld, als auch in der Therapie von neurologischen, orthopädischen und geriatrischen Patient*innen, besteht ein stark erhöhtes Infektionsrisiko. Dennoch gibt es derzeit keine konkreten Informationen bzgl. ...
Quelle: OTS0213, 20. Jan. 2021, 15:51

"Ausgehend von einem umfassenden Gesundheitsbegriff und einem feministischen Public-Health-Ansatz werden in 47 Beiträgen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gesundheit von Frauen diskutiert. Der Sammelband verbindet wissenschaftliche Betrachtungen, Praxisberichte aus Wiener Organisationen und individuelle Erfahrungen von Frauen [...]"

Den Sammelband als PDF-Download finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: 50. Newsletter des Wiener Programms für Frauengesundheit/Stadt Wien 21. Jänner 2021

Wien (OTS) - Ergotherapie Austria, Physio Austria und der Verband der Diaetologen Österreichs sind fassungslos, dass schwangere Ergotherapeutinnen, Physiotherapeutinnen und Diätologinnen, die als Selbstständige freiberuflich arbeiten, von Politik und Entscheidungsträger*innen seit Monaten im Stich gelassen werden.

Für angestellte schwangere Diätologinnen, Ergotherapeutinnen und Physiotherapeutinnen gibt es seit Dezember eine gesetzliche Regelung zur Freistellung aufgrund von COVID-19 (§ 3a Mutterschutzgesetz). Für selbstständige Kolleginnen gibt es keine adäquate gesetzliche Regelung analog zu den Regelungen für angestellt Tätige. Dies ist ein grober Missstand, der keineswegs akzeptiert werden kann. Es geht hier nicht nur um um das Wohl des ungeborenen Kindes, sondern auch um die gesundheitliche und finanzielle Sicherheit der werdenden Mütter.

Sämtliche Bemühungen von Ergotherapie Austria, Physio Austria, dem Verband der Diaetologen und MTD-Austria, dem Dachverband der sieben MTD-Berufsgruppen, blieben bisher erfolglos. Vielmehr wurde die Antwort des Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz auf das letzte Ansuchen von MTD-Austria im Dezember mit den Worten geschlossen, dass das Ministerium keine legistische Maßnahme zur Umsetzung der erhobenen Forderung ergreifen wird.

Es ist nicht tragbar, dass schwangere Kolleginnen zwischen finanzieller Existenz und Gesundheit entscheiden müssen! Ergotherapie Austria, Physio Austria und der Verband der Diaetologen Österreichs fordern, stellvertretend für alle betroffenen MTD-Berufsangehörigen, eine Gleichbehandlung, denn der Schutz von Mutter und Kind darf gerade in der Zeit der Pandemie nicht von der Art der Erwerbstätigkeit einer Kollegin abhängen!

Rückfragen & Kontakt:

Marion Hackl, Präsidentin Ergotherapie Austria
E‐Mail: m.hackl@ergotherapie.at | Tel: 0664 455 60 22

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG ...
Quelle: OTS0041, 19. Jan. 2021, 09:39

"Wann und wo müssen FFP2-Masken getragen werden? Welche Kontakte sind möglich? Wieviel Abstand muss ich halten? [...]"

Weitere Informationen finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wien.gv.at Redaktion - Stadt Wien 21. Jänner 2021

"[...] Graz (20. Jänner 2021).- Die Steiermark bekennt sich zu einem funktionstüchtigen, letzten sozialen Netz für Menschen in existentiellen Notlagen. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Kommunikation Land Steiermark - Newsletter 20. Jänner 2021

Zitat: www.diepresse.com 18.01.2021 um 11:04

"Nach einem holprigen Start wird nun bereits in ganz Österreich in Altenheimen und Spitälern geimpft. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.diepresse.com 18.01.2021 um 11:04

Zitat APA-OTS/ SPÖ-Parlamentsklub vom 18.01.2021:

"SPÖ-Chefin: »Gemeinsam auf klares Ziel hinarbeiten Richtung 7-Tages-Inzidenz von 50« - Flächendeckende Tests der Gesundheitsberufe sofort starten [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat Niederösterreichische Nachrichten vom 18.01.2021:

"Mit 1. Jänner 2021 wurde das Pflegegeld um 1,5 Prozent erhöht. Die AK Niederösterreich hat die Pflegegeld-Beratung ausgebaut, hilft bei der Antragstellung und gewährt Rechtsschutz bei Verfahren zur Einstufung. [...] »Die Erhöhung des Pflegegeldes war dringend erforderlich. Jetzt geht es darum, den Pflege-Beruf attraktiver zu machen. Es gilt, Lösungen für die Herausforderungen in den Bereichen Qualifikation, Arbeitsbedingungen und natürlich beim Entgelt zu erarbeiten und umzusetzen«, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. [...] In Niederösterreich beziehen rund 93.000 Menschen Pflegegeld. Das heißt, sie brauchen Pflege im Ausmaß von zumindest 65 Stunden pro Monat. Die aktuelle Erhöhung um 1, 5 Prozent betrifft alle sieben Pflegestufen. Darüber hinaus behandelt die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) jährlich über 34.000 Fälle (Zuerkennungen, Ablehnungen, Erhöhungen etc.). [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat meinbezirk.at/ Oberösterreich - Bezirk Rohrbach vom 18.01.2021:

"Die Coronapandemie verändert und beeinflusst unser Leben mittlerweile schon seit vielen Monaten. Besonders auch in den Langzeitpflegeeinrichtungen hat es sowohl für Bewohner als auch für Mitarbeiter schwerwiegende Auswirkungen. Mit der Möglichkeit einer Impfung zeige sich nun erstmals eine längerfristige Chance, dem Virus entgegenzutreten. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat meinbezirk.at/ Salzburg vom 18.01.2021:

"Salzburgs Sozialträger erhalten die Covid-19-Bonuszahlungen für ihr Personal zurück. Rund 1,65 Millionen Euro zahlt die Sozialabteilung des Landes einmalig an die Trägervereine aus. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

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